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Topografische Karte Markendorf

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Markendorf

Markendorf wurde 1368 erstmals als villa Marggreuendorp urkundlich erwähnt und gehörte bis 1635 zum Erzstift Magdeburg. In dieser Zeit gab es bereits seit dem 13. Jahrhundert eine Dorfkirche. Die Besitzverhältnisse waren in den ersten Jahren komplex. So übernahm das Amt Jüterbog von vor 1368 bis 1538 das Dorf mit Ober- und Untergerichtsbarkeit sowie das Kirchenpatronat (1538). Eine Hufe (1368) gehörte vor 1368 bis vor 1383 der Familie von Heinrichsdorf, die sie um 1397 an die Familie von Isenberg weitergab. Sie erhielten als Abgaben zwölf Hühner und einen verlehnten Schultheißen (1397); ihr Anteil fiel danach an den Landesherren. Ein dritter Anteil lag vor 1368 bis nach 1383 beim Bürger Krüger aus Jüterbog. Er erhielt Hebungen (5 Wispel Roggen, 1368) bzw. Hebungen von zwei Hufen (jede gab 5 Scheffel Roggen und 5 Scheffel Hafer, 1383). Auch dieser Teil fiel danach an den Landesherren. Der vierte Teil gehörte vor 1368 bis nach 1383 der Familie Mönch aus Jüterbog, ging danach 1414 an den Bürger Möhring aus Wittenberg. Hierbei handelte es sich um Hebungen von fünf Hufen: Im Jahr 1368 waren dies zusammen 20 Scheffel Roggen und 20 Scheffel Hafer, im Jahr 1383 nur noch fünf Scheffel Roggen und fünf Scheffel Hafer sowie 1414 auch noch „Geld“, bevor auch dieser Teil an den Landesherren fiel. Den fünften Teil besaß vor 1368 bis nach 1389 der Bürger Papeian aus Jüterbog. Er besaß Hebungen aus drei Hufen, die sich im Jahr 1368 auf 5 Scheffel Roggen und 5 Scheffel Hafer je Hufe summierten. Im Jahr 1383 waren es 6 Scheffel Roggen und 6 Scheffel Hafer. Zu einem späteren Zeitpunkt waren es Hebungen von 6 Hufen, die je 5 Scheffel Roggen und Hafer erbrachten (1389) und ebenfalls an den Landesherren fielen. Der sechste Anteil gehörte vor 1368 bis nach 1473 dem Richter von Zeuden, der ebenfalls ein Bürger Jüterbogs war. Er räumte ihn im Jahr 1473 dem Herren von Schlieben, Domherr zu Magdeburg, zur Anwartschaft ein. Er besaß die Hebungen aus 6 Hufen, die zusammen 25 Scheffel Roggen und 25 Scheffel Hafer gaben (1368). Anschließend beliefen sich die Einkünfte aus Hebungen vom 5 Hufen, von denen jede 5 Scheffel Roggen, 5 Scheffel Hafer und 6 Scheffel Heidehafer gab (1383). Von einem Erben erhielt er 6 Scheffel Roggen und 6 Scheffel Hafer, während ein anderer Erbe 10 Scheffel Roggen und 10 Scheffel Hafer zahlte (1473), bevor auch dieser Teil an den Landesherren ging. Der siebte Teil gehörte vor 1383 bis 1389 der Familie von Ottersleben, die ihn im Jahr 1389 an die Familie von Richenheim weitergab. Sie erhielten Hebungen von 5 Hufen, die sich auf je 5 Scheffel Roggen und Hafer beliefen (1383), später von 7 Hufen (1389), die ebenfalls an den Landesherren gingen. Ein achter Teil lag im Jahr 1389 bei einem Bürger Schütze, der drei Hufen hielt. Sie gingen, wie auch der neunte Teil ebenfalls an den Landesherren. Dabei handelte es sich um einen Besitz des Bürgers von Aken aus Berlin, der im Jahr 1464 an die von der Zauche überging. Sie hielten ihn bis 1467, gaben ihn bis nach 1808 an den Bürger Wilmersdorf von Jüterbog, zuletzt in Petrikau und Landau bei Odessa. Bei dem Besitz handelte es sich um Hebungen von zweimal einer Hufe, die jede je 5 Scheffel Roggen und Hafer gaben (1464). Ein zehnter Anteil, lag vor(?) 1466 bis nach 1514 beim Bürger Hoppe aus Jüterbog, der ihn bis 1535 an den Kammerdiener von Hietzhaim weitergab. Von dort gelangte er im Jahr 1535 an die Familie von Falkenhagen. Es handelte sich um Hebungen aus zwei Hufen, die je 5 Scheffel Roggen und Hafer gaben (1466). Im besagten Jahr erschien der Ort als zcu margkendorff. Die so vereinigten Teile wurden vom Amt Jüterbog bis 1538 verwaltet und kamen anschließend als Lehen zur Familie von von Klitzing. Sie erhielten das Dorf mit Ober- und Untergerichtsbarkeit sowie das Kirchenpatronat. Außerdem wurde ihnen das Recht eingeräumt, eine Schäferei zu errichten (1555). Ein elfter Anteil lag vor 1694 beim Amt Zinna, die Hebungen in Höhe von 6 Scheffel Holzgerste erhielten. In dieser Zeit erschien der Ort in den Jahren 1492/1496 als Amtsdorf, deren Bewohner um 1500 insgesamt 4 Schock ⁄2 2 Groschen (gr) Abgaben leisteten.

Wikipedia (CC-BY-SA 3.0)

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Über diese Karte

Name: Topografische Karte Markendorf, Höhe, Relief.

Ort: Markendorf, Jüterbog, Teltow-Fläming, Brandenburg, Deutschland (51.97825 13.13427 52.02616 13.23333)

Durchschnittliche Höhe: 88 m

Minimale Höhe: 63 m

Maximale Höhe: 131 m

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