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Topografische Karte Schlatenkees
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Schlatenkees
Das relativ flache Nährgebiet des Gletschers wird als Oberer Keesboden bezeichnet, es wird von den höchsten Gipfeln der Venedigergruppe umrahmt: Groß- sowie Kleinvenediger (3667 m bzw. 3470 m), Hohes Aderl (3504 m), Rainerhorn (3559 m), Schwarze Wand (3511 m) und Hoher Zaun (3467 m). In einem mächtigen Eisbruch fließt der Gletscher zum Unteren Keesboden, einem flachen Bereich auf einer Höhe von etwa 2300 Metern. Am Unteren Keesboden fließt von Süden, von der Kristallwand kommend, ein Teilstrom zu. Das wenig zerklüftete Zungenende befindet sich auf einer Höhe von 2100 Metern, oberhalb einer Steilstufe. Der nördliche Teil der Zunge ist weitgehend schuttfrei, während das südliche Zungenende, das das Ende des aus dem von der Kristallwand kommenden Stroms bildet, vollkommen von Schutt bedeckt ist. Am Ende der Zunge befand sich bis zum Sommer 2014 ein gut zu sehendes Gletschertor, aus dem der Schlatenbach austrat. Dieser vereinigt sich am Talboden des Gschlösstales mit dem Viltragenbach und diese bilden den Gschlössbach, der über Tauernbach, Isel, Drau und Donau ins Schwarze Meer entwässert. Das Gletschertor stürzte im Spätsommer 2014 ein, eine Gletscherstirn gibt es seit 2017 nicht mehr, der Untere Keesboden zeigte sich zerfurcht und spaltenreich, statt der einstigen Wölbung zeigen sich großflächige, tiefe Trichter. Deshalb wird vor dem Betreten des Eises gewarnt – die Ränder können brüchig sein und zum Fels hin gibt es oft breite Randklüfte. Ein Ausrutschen auf dem schuttübersäten Fels birgt die Gefahr, unter die Eisdecke zu rutschen. Zwischen 1988 und 2018 hat sich das Schlatenkees um 470 Meter zurückgezogen, davon zwei Drittel nach 2005 und allein von 2014 bis 2017 um 180 Meter. 2019 betrug der Rückzug knapp 70 Meter, 2020 50 Meter. 2022 war das Schlatenkees der österreichische Gletscher, der sich am weitesten zurückzog. Er verlor 89,5 Metern an Länge. Im Jahr 2025 zeigt sich der Untere Keesboden weitgehend eisfrei, an die Stelle des Gletschers ist ein See getreten.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Schlatenkees, Höhe, Relief.
Durchschnittliche Höhe: 3.058 m
Minimale Höhe: 2.306 m
Maximale Höhe: 3.632 m
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Andere topografische Karten
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Rainerhorn
Österreich > Tirol > Bezirk Lienz > Prägraten am Großvenediger
Der Berg ist rundum von den Gletschern des Hohen Gletscherdachs umgeben. Im Norden und Osten liegt das spaltenreiche Schlatenkees, das sich mit seinem Oberen Keesboden bis auf den Gipfel erstreckt, im Südosten das Äußere- und im Süden und Westen das Innere Mullwitzkees. Benachbarte Gipfel sind im Westen…
Durchschnittliche Höhe: 3.234 m
Simonykees
Österreich > Tirol > Bezirk Lienz > Prägraten am Großvenediger
Das Simonykees erstreckt sich unterhalb der Simonyspitzen (3473 m bzw. 3442 m ü. A.) und der Hinteren (3387 m ü. A.) und Vorderen Gubachspitze (3316 m ü. A.) in einer Höhe von rund 3470 bis 2370 m. Der Talgletscher fließt vom Alpenhauptkamm rund 5 km nach Südosten ins Maurertal. Im Westen schließt das…
Durchschnittliche Höhe: 2.946 m
Hinterbichl
Österreich > Tirol > Bezirk Lienz > Prägraten am Großvenediger
Hinterbichl besteht aus dem Dorf Hinterbichl sowie mehreren umliegenden Rotten und Einzelsiedlungen. Insgesamt umfasste der Ort 2001 55 Gebäude. Das Dorf Hinterbichl selbst liegt dabei in einer Höhe von 1329 m ü. A. auf dem Schuttkegel des Dorferbaches. Ebenfalls zu Hinterbichl gehört die östlich an der…
Durchschnittliche Höhe: 1.805 m
Prägraten
Österreich > Tirol > Bezirk Lienz > Prägraten am Großvenediger
Durchschnittliche Höhe: 1.789 m
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Kreuzspitze
Österreich > Tirol > Bezirk Lienz > Prägraten am Großvenediger
Durchschnittliche Höhe: 2.614 m
