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Topografische Karte Kirchworbis

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Kirchworbis

Kirchworbis wird 1209 als Kirchworvece erstmals urkundlich erwähnt und ist ein altes Kirchdorf. Ein zweites Mal tritt der Ort knapp dreißig Jahre später wieder in Erscheinung, diesmal unter den Namen Kirchworbeze und Kirchworveze. Es gilt als gesichert, dass der zweite Teil des Namens slawischen Ursprungs ist und von dem Wort wrba (Weide) abgeleitet werden kann. Demnach wurde der Ort von den Wenden zur Zeit der Völkerwanderung angelegt, nachdem sie in das von den germanischen Stämmen verlassene Gebiet nachgerückt waren. Bereits 1055 siedelten die Wenden im Gebiet des heutigen Eichsfeldes. Zur genaueren Unterscheidung der drei Orte Worbis, Breitenworbis und der Wüstung Hugenworbis nannte man das Dorf Kirchworbis. Man nimmt an, dass Kirchworbis älteren Ursprungs ist oder die Kirche einen höheren Rang einnahm. Mit der zweiten Nennung 1238 erscheint es dann auch als Pfarrdorf, da die Urkunde von einem Hunoldus, vicarius in Kirchworveze spricht, der als Zeuge auftrat. Im Jurisdiktionalbuch des Martinusstiftes aus dem Jahre 1675 wird erwähnt, dass der Propst des Martinusstiftes zu Heiligenstadt das Patronat über die Pfarrkirche St. Martin innehatte. Möglicherweise bestand die Hoheit Heiligenstadts über das Pfarrdorf schon seit 1276, als Erzbischof Ruthard dem Propst des Stiftes fünf Pfarrkirchen verlieh, dabei wurde Kirchworbis jedoch nicht ausdrücklich erwähnt. Der Ort gehörte bis zur Säkularisation zu Kurmainz und wurde 1802 preußisch. Nach kurzer Zugehörigkeit zum Königreich Westphalen war Kirchworbis bis 1945 Teil der preußischen Provinz Sachsen. Der Neubau der Pfarrkirche erfolgte im Jahr 1913.

Wikipedia (CC-BY-SA 3.0)

Über diese Karte

Name: Topografische Karte Kirchworbis, Höhe, Relief.

Ort: Kirchworbis, Eichsfeld-Wipperaue, Landkreis Eichsfeld, Thüringen, Deutschland (51.39541 10.36741 51.41859 10.41917)

Durchschnittliche Höhe: 325 m

Minimale Höhe: 278 m

Maximale Höhe: 471 m

Andere topografische Karten

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Gerode

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld > Sonnenstein

Durchschnittliche Höhe: 303 m

Zella

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Durchschnittliche Höhe: 346 m

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Martinfeld

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Reifenstein

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Wilbich

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Durchschnittliche Höhe: 299 m

Ohmberg

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Die "Wilde Kirche" ist eine solitäre Muschelkalkfelsnadel mit einer Höhe von ca. 510 m ü. NN. Ursprünglich soll eine solide Verbindung mit dem schroff abfallenden Ohmberg bestanden haben, der mit dem gegenüberliegenden Sonnenstein die sogenannte "Goldene Pforte" bildet. Die Bezeichnung "Wilde Kirche" geht…

Durchschnittliche Höhe: 419 m

Haarburg

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld > Haynrode

Durchschnittliche Höhe: 346 m

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Großbodungen

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld

Durchschnittliche Höhe: 298 m

Kaltohmfeld

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld > Leinefelde-Worbis

Der Ort Kaltohmfeld befindet sich am Ostrand des Ohmgebirgsplateaus, etwa fünf Kilometer nordöstlich von Worbis. Kaltohmfeld ist mit knapp 500 m Höhe das höchstgelegene Dorf des Eichsfeldes.

Durchschnittliche Höhe: 468 m

Weißer Stein

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld > Sonnenstein

Durchschnittliche Höhe: 302 m

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Birkungen

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld > Leinefelde-Worbis

Die erste urkundliche Erwähnung von Birkungen als Berkungen auch Berchungen fällt ins Jahr 1191. Ungefähr einen Kilometer südlich des Ortes, auf dem nördlichen Teil des Wingert genannten Höhenzuges, befindet sich die 1256 erstmals urkundlich erwähnte Burg Birkenstein. Der Bau einer Kirche fand um 1516…

Durchschnittliche Höhe: 351 m

Werningerode

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld > Sonnenstein

Durchschnittliche Höhe: 295 m

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Bickenriede

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld > Dingelstädt

Durchschnittliche Höhe: 332 m

Worbis

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Durchschnittliche Höhe: 372 m

Werningerode

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld > Sonnenstein

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Zwinge

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Rüstungen

Deutschland > Thüringen > Landkreis Eichsfeld > Rüstungen

Durchschnittliche Höhe: 363 m

Jützenbach

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Durchschnittliche Höhe: 291 m

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