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Oderberg

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Oderberg, Bezirk Karwin, Mährisch-Schlesische Region, Mährisch-Schlesien, Tschechien (49.90415 18.35743)

Über diese Karte

Name: Topografische Karte Oderberg, Höhe, Relief.
Koordinaten: 49.87069 18.30114 49.94939 18.39806
Minimale Höhe: 187 m
Maximale Höhe: 289 m
Durchschnittliche Höhe: 214 m

Oderberg

Die Archäologie konnte eine älterslawische Burganlage auf dem „Albrechtsberg“ und einen jüngerslawischen Burgwall unter der späteren Festung „Bärenkasten“ feststellen; das slawische Dorf hieß Barsdyn. Der askanische Markgraf Albrecht II. von Brandenburg, so berichtet die Märkische Fürstenchronik ohne Jahresangabe, errichtete die erste deutsche Burg auf einer Anhöhe; die landesgeschichtliche Forschung geht von 1214 aus. Unterhalb der Burg entstanden am Ost- bzw. Südhang des Berges die ersten deutschen Ansiedlungen. Die erste urkundliche Erwähnung von Oderberg erfolgte im Jahr 1231, als Vogtei. Civitas (Stadt) wird Oderberg erstmals 1259 genannt. 1231 wurde in der slawischen Siedlung Barsdin eine Stiftung des Prämonstratenserordens ins Leben gerufen. Die Abtei erhielt den Namen Civitas Dei – Gottesstadt. Mutterkloster dieser Neugründung war das Prämonstratenserkloster zu Brandenburg an der Havel; sie war die letzte Gründung dieses Ordens in der Mark Brandenburg. Im Schutze der Burg und am Übergang über die Oder in die Neumark gelegen, entwickelte sich die Stadt sehr rasch. Die Stadt profitierte einerseits von der Via Imperii (Reichsstraße), die hier bis zur Umlegung 1316 durch Markgraf Waldemar verlief, andererseits von dem Oderstrom und dem Oderübergang. Oderberg erlebte im Mittelalter eine Blütezeit.

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