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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch, Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Mittelfranken, Bayern, 91413, Deutschland (49.58189 10.60837)

Über diese Karte

Name: Topografische Karte Neustadt an der Aisch, Höhe, Relief.
Koordinaten: 49.52865 10.46059 49.60500 10.68288
Minimale Höhe: 274 m
Maximale Höhe: 477 m
Durchschnittliche Höhe: 351 m

Neustadt an der Aisch

Der heutige Bau wurde im Kern am Ende des 14./Anfang des 15. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika mit eingezogenem, gewölbtem Chor errichtet und 1532 erweitert. Sie wurde 1553 im Bundesständischen Krieg von den Bundesständischen:S. 99 und S. 196–206: Neustadt im bundesständischen Krieg (9. Juni 1553). mitsamt der Stadt im Zweiten Markgrafenkrieg am 9. Juni in Brand gesteckt. Sie konnte auf den stehengebliebenen Umfassungsmauern zügig wieder aufgebaut und 1557 wieder eingeweiht werden (Ein 1567 aufgestellter neuer Taufstein wurde 1670 in die Hospitalkirche verbracht, wo er 1702 zerfiel). Die beim Brand abgestürzte Zwölfuhrglocke „Monika“, die 1527 durch Markgraf Kasimar aus dem leerstehenden Kloster Münchsteinach nach Neustadt verbrachte große Zwölf-Uhr-Glocke, blieb erhalten und wurde 1562 in einen neu in den Kirchturm eingesetzten Glockenstuhl wieder auf ihren Platz verbracht und existiert noch heute.:S. 60, Anm. 32, S. 88 und 214 f. Um die Anzahl der Plätze zu erhöhen und nur noch einen Sonntagsgottesdienst zu feiern, wurden 1594 die Seitenschiffe mit Fachwerkaufbauten erhöht und doppelte Emporen eingezogen, wodurch der Basilikacharakter des Gebäudes verlorenging. Zudem erhielt die Kirche eine einfache Orgel. 1604 wurde der seit 1434 mit einem Türmer besetzte:S. 86, gemäß Johann Looshorn (Die Geschichte des Bisthums Bamberg. Bamberg 1886–1910) fast 47 Meter hohe Turm mit dem Uhrengeschoss aufgestockt. Damit wurden seine Proportionen den erhöhten Seitenschiffen angeglichen. Nach einer Erneuerung 1614 kam ein viertes Stockwerk und die heutige „welsche“ Haube mit kleiner Laterne hinzu.:S. 88 und 215

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