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Geislingen an der Steige

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Geislingen an der Steige, Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Geislingen an der Steige, Landkreis Göppingen, Regierungsbezirk Stuttgart, Baden-Württemberg, 73312, Deutschland (48.62180 9.83728)

Über diese Karte

Name: Topografische Karte Geislingen an der Steige, Höhe, Relief.
Koordinaten: 48.55654 9.73011 48.67241 9.94526
Minimale Höhe: 328 m
Maximale Höhe: 829 m
Durchschnittliche Höhe: 610 m

Geislingen an der Steige

Vor rund 24 Millionen Jahren (Oberes Miozän) entwässerte eine sogenannte Ur-Lone etwa entlang der heutigen Täler des Neckars, der Fils, der Rohrach und der Lone entgegen den heutigen Richtungen nach Süden bis zu einem Meer, das bis nach Westerstetten (elf Kilometer südlich nach der Geislinger Steige) reichte (vgl. Klifflinie). Eine Ur-Fils (Hasental-Wiesensteig-Geislingen) mündete bei Geislingen in dieses Flusssystem. Erosionsabbau des Albtraufs nach Süden und verstärkte Krustenaufwölbungen vor ca. elf Millionen Jahren (Oberes Miozän) trennte weit nördlich von Geislingen die Ur-Lone in einen südlichen Teil (Ur-Eyb, Ur-Fils, Ur-Lone) und eine Rheinische Ur-Fils. Die Rheinische Ur-Fils drang durch ständige rückschreitende Erosion bis nach Geislingen vor, wo es im „erdgeschichtlichen Gestern“ (Riss-Eiszeit) schließlich zur Flussanzapfung der Ur-Eyb und der Ur-Fils kam. Eyb und Fils entwässern seitdem nach Norden zum Neckar. In der Folge fiel das Tal der Ur-Lone südlich von Geislingen trocken. Der Abschnitt Steighof – Urspring ist mit bis zu 400 Meter auch heute noch ein verhältnismäßig breites Trockental. Geislingen liegt mit seiner Höhe von 400 bis 465 Metern rund 170 Meter unterhalb des Niveaus des Lonetals. Fortschreitende Verkarstung hat auch den obersten Talabschnitt der Ur-Fils (das Hasental oberhalb der Fils-Quelle) trockenfallen lassen.

Wikipedia (CC-BY-SA 3.0)