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Schermbeck

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Schermbeck, Kreis Wesel, Regierungsbezirk Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, 46514, Deutschland (51.69261 6.87022)

Über diese Karte

Name: Topografische Karte Schermbeck, Höhe, Relief.
Koordinaten: 51.63102 6.69973 51.74882 6.94065
Minimale Höhe: 18 m
Maximale Höhe: 115 m
Durchschnittliche Höhe: 47 m

Schermbeck

Im Jahre 1676 wurde erstmals die Anwesenheit von Juden in Schermbeck bezeugt. In der Zeit der preußischen Herrschaft wurde ein Sonderrecht für Juden eingeführt, indem ihnen Schutzbriefe ausgestellt wurden beim Nachweis einer bestimmten Vermögenshöhe. Juden übten die Berufe des Viehhändlers und Metzgers aus. Im Jahre 1810 errichtete sich die kleine jüdischen Gemeinde eine eigene Synagoge. Außerdem gab es eine Mikwe und einen Jüdischen Friedhof. Ab 1820 stieg der jüdische Bevölkerungsanteil an. 1855 gab es im Ort 97 Personen jüdischen Glaubens, rund 10 % der Einwohner. Danach ging die Zahl kontinuierlich zurück, bis 1927 nur noch 13 Juden gezählt wurden. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurde die Synagoge wegen zu befürchtender Brandgefahr für Nebengebäude zwar nicht niedergebrannt, aber ihr Inneres verwüstet und Einrichtungsgegenstände in den Garten hinter dem Gotteshaus geworfen, wo sie am nächsten Tag verbrannt wurden. Während sich einige Familien rechtzeitig durch ihre Emigration retten konnten, fanden andere jüdische Familien in verschiedenen Konzentrationslagern den Tod. Seit 1982 erinnert eine Gedenktafel an die 1938 zerstörte Synagoge.

Wikipedia (CC-BY-SA 3.0)